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Die deutsche Sprache erleichtert uns das Beschreiben bevorstehender Ereignisse dahingehend, dass sie nur zwei Zukunftsformen hat: Futur I und Futur II. Im Gegensatz dazu gibt es im Englischen gleich fünf davon. Dies eröffnet vielfältigere Ausdrucksmöglichkeiten, hat aber gleichzeitig zur Folge, dass es mehrere Regeln zu beachten gibt, um grammatikalisch korrekt zu kommunizieren. Das Future Continuous, alternativ auch als Future Progressive bezeichnet, bezieht sich auf Gewohnheiten, die in der Zukunft fortgesetzt werden bzw. auf Dauer und Verlauf einer zukünftigen Handlung. Für Deutschsprachige kann dieses Prinzip zu Beginn ein wenig verwirrend sein, da es kein gleichwertiges deutsches Pendant gibt.

Bildung des Future Continuous

Wer über die Regeln der Zeitformen Bescheid weiß, tut sich dann bei der Bildung des Future Continuous leicht. Das Future Continuous besteht aus zwei Teilen. Zum einen wird das Futur I von „to be” hergeleitet und dies wird dann mit dem Partizip Präsens kombiniert. Das Partizip Präsens bildet man, indem man den Wortstamm herbei nimmt und eine „ing ending” anhängt. Das Future Continuous beschreibt eine Handlung in der Zukunft, die für einen bestimmten Zeitraum andauern wird. Die Zeit betont den Verlauf der Handlung und nicht die Momentaufnahme.Da grammatikalische Ausdrücke ganz schön verwirren können, hier noch ein paar Beispielsätze, um die Struktur zu veranschaulichen:

I will be eating at 7 o’clock.
She will be running around the garden all morning.
I will be participating in the Erasmus program next year.
Like every month, I will be receiving 100 Euros from my parents.
He won’t be staying with us for long.

Bildung der Verneinungsformen und Abkürzungen

Gewisse Tätigkeiten führen wir aus, andere nicht. Auch für diese Fälle gibt es ein Muster, das leicht verständlich und immer einheitlich ist. Zur Verneinung dienen die Formulierungen will not + be + Partizip Präsens (ing Form). Die entsprechenden Personalpronomen ergänzen diese Ausdrücke und stehen immer davor. Beispielsätze:

She will not be attending tomorrow’s lecture.
They will not be having much fun.
I will not be reading that book.

Eine letzte kleine Besonderheit im Future Continuous stellen Abkürzungen dar. Sie betreffen die Form von will. Will not kann abgekürzt werden zu won’t. Das Prinzip von Abkürzungen ist vor allem in der Alltagssprache und in informellen Texten zu finden. Hier ein paar Beispiele:

He won’t be coming home tonight.
You won’t be taking my dog for a walk tomorrow.
They will be writing the application later.

Signalwörter

Abhilfe bei der Erkennung des Future Continuous schaffen bestimmte Signalwörter. Bei diesen handelt es sich um Zeitangaben. Beispiele dafür sind etwa: „tomorrow”, „next weekend”, „in two days”, „by next year”. Wenn du Sätze liest oder selbst schreibst, kannst du anhand dieser Wörter erkennen, ob eine Form von Future Continuous folgt.

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